12.04.2017, Tag 91, Hongkong

Bei angenehmer Temperatur und starker Bewölkung nahmen wir die Fähre, die 200 Meter vom Hotel entfernt zum North Point auf Hong Kong Island fährt. Dort landeten wir im „Chinesischen Viertel“ mit Märkten, Bambusgerüsten und rudimentären Metzgereien. Weiter ging es mit dem Doppeldeckertram Richtung Westen, alles der Nordküste entlang – die Häuser wurden immer höher und die Shops immer nobler. In der Nähe des „Centrals“ stiegen wir aus (etwa 5km Tram für HK$ 2.30, umgerechnet etwa 40 Rappen!), das Ziel war die Talstation des „Peak Trams“, das auf den 428 Meter hohen Aussichtspunkt führt.
Wir wussten, dass wir nicht die Einzigen sein würden und wir warteten eine knappe Stunde bis wir in das Funiculaire einsteigen konnten.
Oben angelangt, stellten wir fest, dass das Wetter bereits etwas zugemacht hatte, aber immerhin, die Skyline war noch bis Kowloon knapp sichtbar.
Nach einem kurzen Kaffee und einsetzendem Nieselregen, machten wir uns bereit für die Abfahrt – welche Überraschung, gleiche Schlange nur diesmal etwas feuchter.
Wir entschlossen uns, den Bus nach unten zu nehmen und fanden den richtigen Kleinbus relativ schnell.
Unten angekommen, ging es zur berühmten und alten Star Ferry, die uns zurück nach Kowloon brachte und jetzt hatte der Gewitterregen eingesetzt.
Wir waren gut 3 Kilometer vom Hotel entfernt und wir beschlossen, ein Taxi zu nehmen – wir waren nicht die Einzigen, die im Regen unter einem schmalen Dach warteten und was ärgerlich war, jedes zweite leere Taxi fuhr ohne Stopp an uns vorbei. Aber 30 Minuten später waren wir zurück im Hotel und rechtzeitig zur Tea Time.

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